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Wusstest du, dass Topinambur sehr gesund ist und voll im Trend liegt?

Topinambur – die Wurzelknolle der hochwachsenden Topinambur-Pflanze – ist nicht nur besonders schmackhaft und vielfältig, sie enthält auch eine ganze Reihe an gesunden Nährstoffen: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und Niacin. Im Vergleich zur Kartoffel hat Topinambur zudem einen deutlich höheren Gehalt an Eisen, Kalium und Kalzium. Der Geschmack der Knolle ist leicht nussig bis süsslich, erinnert an Artischocken oder Maroni und sieht dem Ingwer ziemlich ähnlich.

Trotz der tollen Nährwerte geriet Topinambur in Europa etwas in Vergessenheit. Dabei galt die südamerikanische Knolle bis ins 19. Jahrhundert als sehr wichtiges Nahrungsmittel in Europa und wurde grossflächig angebaut. Bereits ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Topinambur allerdings von der ertragreicheren und lagerungsfähigeren Kartoffel verdrängt. Heute finden sich die Hauptanbaugebiete in Nordamerika, Asien und Australien.

Dank Biobauern und der "Haute Cuisine" feiert die gesunde Knolle jedoch ein Comeback in Europa und steht wieder vermehrt auf unserer Speisekarte. Die Knollen wird in Europa, hauptsächlich in Südfrankreich, Holland angebaut. Im Schweizer Seeland wird sie nur auf kleinen Felder wieder kultiviert, weshalb sie nur in Bioläden oder auf dem Wochenmarkt zu finden ist.

Fun Facts: Topinambur wurde im 16. Jahrhundert von Südamerika nach Frankreich gebracht und stiess auf grosse Beliebtheit. Sie wurde nach dem brasilianischen Indianerstamm Tupinambá benannt, wobei der Indianerstamm per se nichts mit der Wurzelknolle zu tun hat. Der Häuptling war nur zufällig gerade zu Gast, als man sie in Frankreich probierte. Zudem ist die Knolle unter den Namen Erdapfel, Jerusalem-Artischocke, Ewigkeitskartoffel, Knollensonnenblume oder Indianerknolle bekannt.

 

Topinambur-Chips – ein gesunder Snack für Zuhause

  1. Knolle säubern oder schälen und in dünne Scheiben schneiden (am besten mit einem Gemüse-Hobel).
  2. Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und bei 130 Grad Ober-Unterhitze circa 30 Minuten backen, nach circa 15 Minuten der Backzeit die Scheiben einmal wenden.
  3. Die Chips salzen und je nach Geschmack mit Kräutern bestreuen und geniessen.

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